Wohneigentum

Wohneigentum
Photo by Hermann Wittekopf - kmkb / Unsplash

Die Eigentumsquote ist der Anteil der von Eigentümer*innen bewohnten Wohnungen an der Gesamtzahl aller bewohnten Wohnungen. Sie liegt erfahrungsgemäß in urbanen Regionen niedriger, während ländlich geprägte Strukturen eher von einer starken Eigenheimkultur geprägt sind. Die Eigentumsquote kann als ein Indikator für den Vermögensaufbau verstanden werden.

Horizontales Balkendiagramm der Eigentumsquote nach Bundesländern im Jahr 2022. Es zeigt die Wohneigentumsverteilung in Deutschland, angeführt vom Saarland mit 59,4 % und dem niedrigsten Wert in Berlin mit 16,3 %. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 44,3 %.
Während im Saarland fast 60 % der Menschen in den eigenen vier Wänden leben, bleibt Wohneigentum in Berlin (16,3 %) und Hamburg (21,6 %) die absolute Ausnahme.

Rückläufige Eigentumsquote

Die Eigentumsquote wurde unter anderem im Rahmen der Erhebungen des Zensus 2011 und 2022 erhoben. In diesem Zeitraum ist sie um 1,6 Prozentpunkte gesunken, obwohl die Bauzinsen zu der Zeit auf einem historischen Tiefstand waren. Die niedrige Eigentumsquote verdeutlicht, dass Deutschland eine "Mieternation" ist.

Säulendiagramm, das die Entwicklung der Eigentumsquote in Deutschland im Vergleich der Zensus-Jahre 2011 (45,9 %) und 2022 (44,3 %) zeigt. Es visualisiert einen leichten Rückgang der Eigentumsquote.
Vergleich der Eigentumsquote 2011 und 2022: Ein leichter Rückgang um 1,6 Prozentpunkte in elf Jahren.